Der Tag der Wahrheit rückt näher: Mit Krisensicher Investieren schützen Sie sich 2020 vor Rezession, Aktienbaisse und Immobilienbaisse

Liebe Leser,

an den Aktienmärkten dreht sich derzeit alles um den Handelsstreit zwischen den USA und China. Jeder „Tweet“, den US-Präsident Trump zu diesem Thema über Twitter zum Besten gibt, löst Euphorie aus, während Meldungen aus China, die gewöhnlich weniger Optimismus verbreiten, dämpfend wirken.

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine derart lang anhaltende einseitige Fokussierung auf ein Thema erlebt zu haben, dessen mögliche positive wirtschaftliche Bedeutung maßlos übertrieben wird.

Die Hoffnung Trumps, er könne China zwingen, sein Geschäftsmodell zugunsten der USA aufzugeben, ist ein frommer Wunsch, der niemals in Erfüllung gehen wird. Auch wenn sich US-Präsident Donald Trump jetzt mit einer Einigung brüstet, China ist eine Einparteiendiktatur, die sich in der Tradition des Massenmörders Mao sieht. Diktaturen lassen sich gewöhnlich nicht durch Druck von außen von ihrem Kurs abbringen.

Deshalb halte ich die Wahrscheinlichkeit eines Handelsabkommens, das diesen Namen verdienen würde, für überaus gering.[Aber selbst wenn ich mich hier irren sollte und Trump ein großer Wurf gelänge, wären die kurzfristigen Auswirkungen bescheiden. Und die langfristig positiven Effekte eines umfänglichen Handelsabkommens würden sich nur sehr langsam bemerkbar machen.

Ein weiterer Hausseschub an der extrem überbewerteten Börse ließe sich damit also nicht begründen. Das gilt umso mehr, da Chinas Wirtschaft ebenso deutlich schwächelt wie der Rest der Welt.

Weitere Rezessionssignale trüben das Bild

Sehr viel bedeutender als eine mögliche Einigung im Handelsstreit sind die Signale, die eine Rezession in den USA ankündigen. Eines davon ist die Zinsstrukturkurve, die seit einigen Tagen nicht mehr invers ist. Ein anderes ist der im dritten Quartal erfolgte Absturz des US-Geschäftsklimaindex auf ein Niveau, das stets mit einer Rezession einhergegangen ist.

Eine klare Abkühlung der Konjunktur zeigt auch der aktuelle Cass Freight Index Report. Er analysiert sehr detailliert den internationalen Gütertransport mit einem Schwerpunkt auf den USA. Der umfassende US-Frachtindex zeigt seit Mai dieses Jahres jeden Monat einen Rückgang.

Im September schon hatte sich die Lage soweit verschlechtert, dass die Analysten nicht mehr nur von einem Warnsignal sprechen, das möglicherweise einen Abschwung ankündige, sondern von einem Rezessionssignal, das eine schrumpfende Wirtschaft signalisiere. Sie erwarten jetzt zum Jahresende einen Rückgang des US-Bruttoinlandsprodukts.

Selbst wenn die FED versuchen wird, die fallenden Aktienkurse durch erneute Anleihenkäufe und Zinssenkungen in den Griff zu bekommen, wird sie jämmerlich scheitern. Das war bereits in früheren Zyklen der Fall, und dieses Mal hat sie ihr Pulver bereits weitgehend verschossen noch bevor es richtig losgeht.

 

 

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Auszug aus dem Claus Vogt Marktkommentar vom

Starke Zeichen einer beginnenden Aktienbaisse

Liebe Leser,

während der S&P 500 und der NASDAQ 100 gerade auf neue Allzeit-Hochs gestiegen sind, und viele Anleger davon ausgehen, dass dieser Kursanstieg niemals enden wird, notieren die meisten anderen Aktienindizes noch immer niedriger als vor rund zwei Jahren. Diese Feststellung trifft nicht nur auf den DAX und viele andere europäische Indizes zu, sondern auch auf zahlreiche US-amerikanische. Beispielsweise gilt sie für den US-Nebenwerte Index Russell 2000, der auf 2.000 Unternehmen basiert, den wichtigen US-Banken Index und den Dow Jones Transportation Average.

Solche ausgeprägten Diskrepanzen treten gewöhnlich in der Endphase großer Haussen auf und gelten als Warnsignale für die Aktienmärkte. Da die US-Börse anhand aller bewährten Kennzahlen der Fundamentalanalyse historisch überbewertet ist, sollten Sie nicht überrascht sein, wenn sich der S&P 500 in der nächsten Baisse halbiert oder sogar drittelt. Historisch gesehen wäre das aufgrund der hohen Überbewertung ganz normal.

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Die Lage in der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten ist ernst. Wir befinden uns heute an einem ähnlich bedeutenden Wendepunkt wie zuletzt im Jahr 2007. Die ökonomischen Ungleichgewichte und Fehlentwicklungen und die damit einhergehenden Gefahren und Risiken sind heute sogar noch erheblich größer als damals.

Ihr Vermögen und Ihre Altersvorsorge sind in höchster Gefahr!

Doch damit nicht genug, denn auch Demokratie und Freiheit stehen auf dem Spiel. In den vergangenen Jahren hat eine heimliche Machtübernahme durch die Zentralbanken stattgefunden: weg von demokratisch legitimierten Parlamenten, hin zu Zentralbankern, die zunehmend über dem Gesetz zu stehen scheinen.

Die unangenehmen Folgen dieser Machtverschiebung werden jetzt immer stärker spürbar. Tatsächlich haben die Zentralbankbürokraten eine Interventionsspirale angestoßen, deren innere Logik ihnen scheinbar keine andere Wahl lässt, als immer radikalere Markteingriffe vorzunehmen, um gegen die unerwünschten Nebenwirkungen ihrer eigenen Geldpolitik anzukämpfen.

Dabei entstehen Kollateralschäden, die umso größer werden, je länger sich die Spirale dreht. So haben die Zentralbanken riesige Spekulationsblasen hervorgerufen, die verheerende Auswirkungen auf die Finanzmärkte und die Realwirtschaft haben.

Darüber hinaus haben sie einen Umverteilungsprozess in Gang gesetzt, der Europa spaltet und politischen Extremismus fördert. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer, während die Altersvorsorge der Bürger vernichtet wird.

Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden!

Denn am Ende dieser verantwortungslosen Politik steht entweder ein totalitärer Staat, der von einem Zentral(bank)komitee beherrscht wird, oder der Zusammenbruch des bestehenden Währungs- und Finanzsystems – mit all seinen Folgen.

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Frank Meyer, Frank Meyer ist Journalist und Börsenexperte bei n-tv

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Gerd Habermann, Prof. Dr. Gerd Habermann ist Wirtschaftsphilosoph, freier Publizist und Honorarprofessor an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, Initiator und Mitgründer der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und der Friedrich-August von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft.

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Hans G. Linder, Hans G. Linder ist freier Journalist und Autor sowie Mitgründer von finanzjournalisten.de. Zuvor war er Kapitalmarktanalyst in der volkswirtschaftlichen Abteilung der Bayerischen Vereinsbank und anschließend über zehn Jahre lang Chefredakteur und neun Jahre lang Herausgeber des Anlegermagazins Börse Online.

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  • haben die Goldhausse bereits 2001 zu Tiefstkursen von 260 $ ausgerufen,

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Autor Claus Vogt
Claus Vogt

Claus Vogt studierte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Bankbetriebslehre, Marketing sowie Wirtschaftspolitische Entscheidungen und Wirtschaftssysteme. 1991 schloss er dieses Studium als Dipl.-Kaufmann ab. Schon in seiner Zeit als Student faszinierten ihn vor allem die Börse und Finanzmarkttheorien. 

Roland Leuschel

Roland Leuschel ist ehemaliger Chefstratege und Direktor der belgischen Banque Bruxelles Lambert, Gründungspartner und Mitinhaber der Vermögensverwaltung Capital at Work S.A. - bis zu deren Veräußerung an die Luxemburger Versicherungsgesellschaft Foyer S.A. Group im September 2009. In den 60er Jahren war Roland Leuschel Finanzanalyst bei EIRB.